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Etwas anders - Kapitel 1.2

Zum Glück kamen Besuche jedoch eher selten vor. Ich war kein Freund von Menschen. Schon gar nicht in größeren Mengen. Ich mochte es allein zu sein. Alleine fühlte ich mich wohler. Ausnahmen bestätigten wie immer die Regeln. Da war zum einem Andre. Ebenfalls ein Heimkind. Ihm ging es wie mir. Er mochte die Menschen genauso wenig wie ich. Aus den selben Gründen wie ich. Deshalb rotteten wir uns zusammen. Heike gehörte auch zu den wenigen. All die Gründe die die Menschen mir lieferten sie nicht zu mögen, gab es bei ihr nicht. Im Gegenteil. Heike war ein weit besserer Mensch als ich. Denn sie war bereit den Menschen eine Chance zu geben. Während ich ihnen voller Abneigung gegenüber trat. Ich möchte beinahe behaupten, dass ich neidisch auf sie war. Sie konnte etwas, dass ich nicht konnte. Etwas, dass viel bedeutender war als alles, was ich jeh zustande gebracht hatte. Heike war in der Lage zu lieben. Jeden und das bedingungslos. "Setzt dich dich doch. Was möchtest du trinken?" Ich schob meine Gedanken beiseite. Denn auch wenn ich kein Menschenfreund war, konnte ich ihnen gegenüber höfflich sein. Und es war alles andere als höfflich seinen Gast hilflos in der Wohnküche stehen zu lassen. "Danke. Was hast du denn da?" "Verschiedene Säfte, Cola, Fanta, Sprite, Bier, Alster bzw Radler und V+ in allen Ausführungen." "Dann hätte ich gern ein Alster." Ich ging zu der Theke, die ich mir hatte einbauen lassen, um den Kochbereich vom Wohnzimmer zu trennen. Darin verbaut waren drei gläserne Kühlschränke. Eigens für Getränke. Mein persönliches Highlight dieses Raumes. Für andere war es das 103 Zoll Monster, das am gegenüber liegendem Ende des Raumes hing. Für mehr Spielgenuss. Dafür hatte ich eigens eine Wand einziehen lassen. Zwei weitere folgenten, als ich das fertige Ergebnis betrachtete. Nun befand sich hinter dem Fernseher ein extra Raum für den PC, der alle Gameraktivitäten aufzeichnete. Das Video schnitt ich mir passend auf meine Berichte zu. Der Rest meines Hauses war eher langweilig. Neben der etwas zu groß geratenden Wohnküche befand sich im Teil noch ein kleiner Flur von dem man zu einer Gästetoilette gelangte. Eine Treppe führte ins obere Stockwerk. Dort waren ebenfalls ein Flur anzufinden, von dem 5 Türen abgingen. 4 Schlafzimmer, von denen eins mir gehörte, sowie das Badezimmer. Allesamt schlicht und einfach. Schick, aber nur zweckdienlich.

25.12.13 11:44, kommentieren

Etwas anders - Kapitel 1.1

"Deine Eltern müssen stolz auf dich sein." Meine Eltern. Ich hatte keine Eltern. Zumindest keine, die mich wollten. Vor 23 Jahren hatte man mich in der Babyklappe gefunden und in ein Heim gebracht. Dort war ich geblieben. Zumindest bis ich mit 17 auszog. Es hatte einige Familien gegeben, die mich zur Pflege hatten nehmen wollen. Doch aus irgendeinem Grund hatten sie es sich doch immer anders überlegt. Die letzte Familie war kurz zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ich war nicht traurig deswegen. Denn im Grunde bin ich mir sicher, dass sie darauf hofften ihren eigenen Lebensstandard durch meine Talente zu verbessern. Damals war ich dreizehn gewesen und hatte schon einige sportliche Erfolge erziehlt. Erfolge mit Preisgeld. Diese hatte ich zum Teil in Hightech investiert. Denn wenn ich kein Sport machte, spielte ich Videospiele. Console, Computer - es war mir gleich. Etwas womit ich wiederum Geld verdiente. Ich wurde als Wunderkind gehandelt. Zumindest stand es so in der Zeitung. Ganz gleich was ich tat, ich war gut darin. So gut, dass ich überall finanziellen Gewinn erziehlte. Viele waren neidisch. In jeder Altersgruppe. Dass ich es aber nie wegen des Geldes tat, sondern immer nur weil ich Freude daran hatte, erkannten die wenigsten. Lediglich meine Betreuerin, eine wunderbare, warmherzige Frau, hatte sich die Mühe gemacht mich wirklich zu sehen. Ich schüttelte den Kopf. "Ich habe keine Eltern. Nie gehabt. Und nein, es fehlt mir nichts." Kai sah mich unverwand an. Wir hatten online oft zusammen gespielt. Auch er verdiente als Spieletester einen Teil seines Einkommens. Verdiente jedoch nicht soviel wie ich. Im Gegensatz zu ihm besaß ich nähmlich tiefergehende Programmierkenntnisse. Wusste nicht nur wo Fehler waren, sondern auch wie man sie beheben könnte. Wissen das ich mir aus Interesse angeeignet hatte. Nicht um mehr Profit zu machen. "Das wäre doch deine nächste Frage gewesen. Ob mir nicht irgendwas fehlt." Ich grinste. Wann immer mich jemand zum ersten Mal besuchte. Das Gespräch lief immer in die gleiche Richtung.

Ich schreibe wie
Sidney Sheldon

Das Forschungsprojekt von AnwaltMap - anwälte.  Ich schreibe wie...

24.12.13 09:28, kommentieren

Der Versuch mit dem Handy einen Roman zu schreiben

Ich bin nicht die Erste, die auf die Idee kommt mit dem Handy zu schreiben. In Japan ist dies schon längst normal. Ich bin kein Autor. Doch ich schreibe gern. Worte sind etwas wunderbares. Sie können soviel bewirken. Bisher habe ich nur für mich geschrieben. Für die Schublade. Doch heute - heute habe ich mich entschieden auch für euch zu schreiben. Ich möchte eure ehrlichen Meinungen. Gleich ob positiv oder negativ. Schreibt mir was euch gefällt oder nicht gefällt. Bitte mit Begründung. An dieser Stelle Frohe Weihnachten

24.12.13 09:26, kommentieren