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Etwas anders - Kapitel 1.1

"Deine Eltern müssen stolz auf dich sein." Meine Eltern. Ich hatte keine Eltern. Zumindest keine, die mich wollten. Vor 23 Jahren hatte man mich in der Babyklappe gefunden und in ein Heim gebracht. Dort war ich geblieben. Zumindest bis ich mit 17 auszog. Es hatte einige Familien gegeben, die mich zur Pflege hatten nehmen wollen. Doch aus irgendeinem Grund hatten sie es sich doch immer anders überlegt. Die letzte Familie war kurz zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ich war nicht traurig deswegen. Denn im Grunde bin ich mir sicher, dass sie darauf hofften ihren eigenen Lebensstandard durch meine Talente zu verbessern. Damals war ich dreizehn gewesen und hatte schon einige sportliche Erfolge erziehlt. Erfolge mit Preisgeld. Diese hatte ich zum Teil in Hightech investiert. Denn wenn ich kein Sport machte, spielte ich Videospiele. Console, Computer - es war mir gleich. Etwas womit ich wiederum Geld verdiente. Ich wurde als Wunderkind gehandelt. Zumindest stand es so in der Zeitung. Ganz gleich was ich tat, ich war gut darin. So gut, dass ich überall finanziellen Gewinn erziehlte. Viele waren neidisch. In jeder Altersgruppe. Dass ich es aber nie wegen des Geldes tat, sondern immer nur weil ich Freude daran hatte, erkannten die wenigsten. Lediglich meine Betreuerin, eine wunderbare, warmherzige Frau, hatte sich die Mühe gemacht mich wirklich zu sehen. Ich schüttelte den Kopf. "Ich habe keine Eltern. Nie gehabt. Und nein, es fehlt mir nichts." Kai sah mich unverwand an. Wir hatten online oft zusammen gespielt. Auch er verdiente als Spieletester einen Teil seines Einkommens. Verdiente jedoch nicht soviel wie ich. Im Gegensatz zu ihm besaß ich nähmlich tiefergehende Programmierkenntnisse. Wusste nicht nur wo Fehler waren, sondern auch wie man sie beheben könnte. Wissen das ich mir aus Interesse angeeignet hatte. Nicht um mehr Profit zu machen. "Das wäre doch deine nächste Frage gewesen. Ob mir nicht irgendwas fehlt." Ich grinste. Wann immer mich jemand zum ersten Mal besuchte. Das Gespräch lief immer in die gleiche Richtung.

Ich schreibe wie
Sidney Sheldon

Das Forschungsprojekt von AnwaltMap - anwälte.  Ich schreibe wie...

24.12.13 09:28

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